Auf dieser Seite finden Sie meine aktuell erhältlichen Bilderbücher:

vom Dachs bis zu einer geheimnisvollen Königin...



Der Dachs hat heute einfach Pech

Tage gibt´s, die gibt´s gar nicht...

Gleich am frühen Morgen geht es los: Aus Versehen stößt der Dachs seine Lampe um, dann geht seine Lieblingstasse zu Bruch, und seine Malstifte kann er auch nicht finden! Dann lieber raus an die frische Luft bloß, um im Garten mit der Schubkarre umzufallen und um über seinen Spaten zu stolpern...

Der Dachs ergreift die Flucht. Und muss feststellen, dass es allen anderen Tieren heute irgendwie auch nicht anders geht. So greift er überall hilfreich ein...

Natürlich, Erwachsene kennen solche Tage Kinder aber auch. Es ist zum Haare raufen! Und so ist dieses Buch entstanden: Zum Trösten, zum Ermutigen, zum Spaß haben und um zu zeigen, dass es jedem Mal so geht. Wer bleibt schon von solchen Dachstagen verschont? Aber, wie hier nachzulesen: Auch solche Tage gehen vobei. Mehr noch: Sie können sogar ein Happy End haben!

Die wunderschönen Bilder zum zweiten Dachsbuch hat natürlich wieder Amélie Jackowski gemalt. Eine reine Freude.


Das Meer hat keinen Rand

Nein, wasserscheu ist die kleine Anna nun wirklich nicht:

Sie hat sogar schon ihr Seepferdchen gemacht. Aber trotzdem, dass Meer ist zwar schön, aber es ist auch so groß und so weit, dass es noch nicht einmal einen Rand hat, glaubt Anna. Und dann sind da noch ihre neuen Freunde und vor allem Papa: Alle wollen, dass sie ins Meer zum baden geht! (Und alle haben auch noch Spaß dabei...).

Nein, Anna will nicht, sie baut viel lieber Sandburgen. Bestimmt. Bis Papa das Missverständnis aufklärt: Natürlich muss sie nicht ins Wasser, wenn sie nicht will. Ist doch klar! Und einen Rand? Aber ja doch, du stehst doch gerade am Rand, Anna! Das ist einfach nur der Strand...

Hm. So ein bisschen ändert das die Sache ja doch. Und Papa, der zusammen mit ihr Sandburgen baut, ist ja auch noch da. So im Hintergrund.

Ein bisschen Zeit braucht Anna noch. Aber dann, ganz von selbst, probiert sie es doch aus und springt wagemutig ins Meer. Und siehe da: Das Wasser ist gar nicht kalt, komische Tiere darin gibt es auch nicht und es trägt sie auch noch zurück zum Strand. Einfach so.

Maria Bogade hat nicht nur das Strandleben, sondern auch Annas inneres Erleben eindrucksvoll illustriert.


Der Dachs hat heute schlechte Laune!

Eines Morgens wacht der Dachs sehr schlecht gelaunt auf – ohne einen besonderen Grund. Vielleicht nicht gut, doch so etwas kommt eben vor. Nur beschließt der Dachs zuletzt, alle anderen daran auch teilhaben zu lassen – denn was hätte er sonst davon...

Eine gute Idee? Ja, klar! Entsprechend böse Abfuhren bekommen jetzt alle gut gelaunten Tiere, die das Pech haben, dem Dachs zu begegnen. Und seltsamerweise fühlt sich der Dachs daraufhin auch sehr schnell besser.

Na prima!

Dumm nur, dass seine schlechte Laune sehr schnell um sich gegriffen hat: Das erfährt der Dachs am eigenen Leib, als er sich, nun wieder gutgelaunt, mit allen Tieren treffen will. Und Auslöser für die ganze Sache war er wohl selber, wie er einsehen muss: Schlechte Laune haben ist nicht schlimm, sie zu verbreiten allerdings etwas ganz anders. Was tun?

Immerhin – nach einigem hin und her fällt dem Dachs eine Lösung ein, und sogar eine, die allen wieder gute Laune macht, obwohl es zuerst gar nicht danach aussieht...

Ein Buch keineswegs nur für kleine Morgenmuffel. Sehr schön, klug und eindrucksvoll illustriert hat es Amelié Jackowski.

 


Der alte Bär muss Abschied nehmen

Der alte Bär liegt im Sterben, und er verabschiedet sich von den Tieren. Doch das ist dem kleinen Fuchs nicht genug: Er hat noch so viele Fragen! Er ist verwirrt, traurig und auch ein wenig böse auf den Bären, weil er ihn und seine Freunde allein lassen wird. Und überhaupt, was soll das eigentlich, dass man stirbt? Und was ist denn dann, wenn man tot ist?
„Wusste ich doch, dass du wiederkommst, und dass du es schaffst, am Dachs vorbeizuschlüpfen“, lächelt der Bär, als es dem kleinen Fuchs gelungen ist, sich in die Bärenhöhle zu schmuggeln. Dann führen die beiden noch ein Gespräch: über den Tod und über das Leben.
Am nächsten Tag ist der Bär gestorben. Die Tiere verabschieden sich von ihm, und obwohl der kleine Fuchs nichts zur Erinnerung an den alten Bären haben will denn erinnern wird er sich ohnehin immer an ihn! nimmt er doch etwas an, weil der alte Bär sich das so gewünscht hat.
Die Geschichte endet mit dem Erscheinen eines neuen Bären im Wald. Nicht als „Ersatz“ für den alten Bären wie sollte der zu ersetzen sein? sondern als ein Neuanfang. Der Kreislauf des Lebens: So verharrt das Buch, wie ich hoffe, nicht in trauriger Erinnerung an den Verlust, sondern blickt auch ein bisschen nach vorn, ohne den Schmerz zu verdrängen.

Cristina Kadmon hat das Buch, wie ich finde, sehr einfühlsam und sehr passend illustriert.


Wenn der wilde Wombat kommt ...

... wird er bestimmt alle Tiere fressen!

Zwar weiß keines der Zootiere was ein Wombat ist und wie er aussieht. Doch ganz gewiss ist es ein schreckliches Tier!
Ein Zootier erzählt es dem anderen, und schnell sind die wildesten Gerüchte über ihn im Umlauf: Immer gefährlicher wird der Wombat!
Dann ist der große Augenblick da. Der Wombat ist im Zoo angekommen, seine Kiste öffnet sich... Und heraus kommt ein freundliches Tier, das einem kleinen Bären nicht unähnlich sieht. Peinlich für die Zootiere, unangenehm für den Neuankömmling.

Dieses Buch über die Entstehung von Gerüchten und darüber, dass man nicht alles glauben sollte, was so einem so erzählt wird, ist vom minedition Verlag wieder aufgelegt und von Melanie Freund neu illustriert worden – sehr zu meiner Freude. Bestimmt auch zur Freude vieler Kinder und Eltern, denn ich habe viele Nachfragen zum „Wilden Wombat“ bekommen. Hier ist er also wieder aufgetaucht aus seiner Höhle: So spannend wie die erste Ausgabe, zudem aber spaßiger. Und sicher immer noch mit der gleich starken und hilfreichen Aussage.
Auf der letzten Seite des Buches finden sich Informationen zu diesem Tier.


Die Königin & ich

Das Mädchen Sophie ist nicht einfach nur krank – sie stirbt.

Und, unausgesprochen, weiß sie es auch. Nur kann sie, noch nicht, mit ihren Eltern darüber reden.

Doch erscheint da eines Tages die Königin bei ihr. Sehr vornehm und höflich unterhalten sie sich miteinander, und als es Sophie beim nächsten Besuch der Königin gar nicht gut geht, tanzt sie sogar für das Mädchen, was Sophie wenigstens zum Lachen bringt. Schwierig wird es, als ihre Mutter ein von Sophie gemaltes Bild der Königin entdeckt und nachfragt – denn eigentlich erzählt Sophie ihrer Mutter ja immer alles. Diesmal jedoch nicht: Dass die Königin Sophie besucht, soll ihr Geheimnis bleiben.
Nach und nach nähern sich Sophie und die Königin – die sogar Fadenspiele und Dame mit ihr spielt – einander an, und auch im Krankenhaus besucht die Königin das Mädchen. Hier endlich kann Sophie sich überwinden und ihre Sorgen mit der Königin besprechen, die verspricht, ihr zu helfen. Als Sophie schließlich stirbt, sind ihre Eltern gar nicht mehr so aufgeregt. Und Sophie kann mit der Königin mitgehen.

Ein Buch zum Thema Tod und auch zur Sterbebegleitung, und Cornelia Haas hat wunderbare, sehr stimmungsvolle und angemessene Bilder dazu gemalt: Ein Glücksfall für diese Geschichte.