Warten auf Frauen ...

Jeder Mann kennt es, Frauen kokettieren gern damit oder setzen es auch mal ganz bewusst ein: das weibliche Wartenlassen, das zur Folge hat, dass ein Mann  im Durchschnitt ein Jahr seines Lebens nur damit verbringt, auf Freundin, Partnerin oder Ehefrau zu warten (Töchter nicht eingerechnet - was wäre wohl gewesen, wenn man sie in der entsprechenden Statistik auch miteinbezogen hätte?).

Ein Jahr. Stellen Sie sich einmal vor, was sie mit dieser Zeit anfangen könnten … Und dabei ist die männliche Lebenserwartung ohnehin auch noch kürzer als die der Frauen. Ist das vielleicht gerecht? Aber: Was eigentlich hat es mit dem ständigen und scheinbar nicht zu ändernden Warten eigentlich auf sich?

Was steckt tatsächlich dahinter und – kann man etwas dagegen tun? Die Zeit irgendwie konstruktiv nutzen und, vor allem, die ewige Warterei auch abkürzen? Welche Taktiken und Strategien versprechen Erfolg, und welches sind die Lebensbereiche, wo man sich ganz zwecklos abarbeiten würde – wo also fügt man sich der Einfachheit halber besser in sein Schicksal?

Diese und ähnliche Fragen werden in „Warten auf Frauen“ an Hand praktischer Beispiele behandelt. Darüber hinaus aber ist das Buch auch noch ein Trostspender, denn so allein, wie Sie vielleicht glauben, sind Sie mit dieser Thematik gar nicht. So zeigt es also auf, dass man, wenigstens im gewissen Rahmen, wirklich etwas tun und sich aus der Opferrolle befreien kann – und es verspricht sogar, ganz zum Schluss, Erlösung… na ja, oder sagen wir mal, immerhin so eine Art von Erlösung.

Nur eines leistet das Buch nicht: Es geht nicht für Sie einkaufen…

 

P.S.: Die meisten Rückmeldungen zum Buch habe ich übrigens von … Frauen bekommen. Und sie waren auch noch hochgradig amüsiert, und  fühlten sich womöglich noch verstanden! Fast schon wieder eine Zumutung für sich, wenn man´s recht bedenkt. Obwohl ... was eigentlich gibt´s Schöneres als Frauen mit Humor?

Also gut. Sehe ich ihnen mal nach, dass Sie das Buch so genossen haben – auch wenn es vor allem für Männer gedacht war.


Nachbarn!

Nachbarn gibt´s vielerlei – und keineswegs nur Zuhause.

Und wir, die wir selbstverständlich (!) stets die bestmöglichen aller Nachbarn sind, müssen mit ihnen zurecht zu kommen: Von der Wiege bis zur Bahre. Denn schon in Kindergarten und Schule wird es ernst, da haben wir unsere ersten Tischnachbarn, die ebenso erfreulich wie unerfreulich sein können wie spätere Hausgenossen. Und bis zum Schluss – und darüber hinaus werden wir sie nicht los.

Wenn man also gerne wollte, Zeit und Lust dazu hätte, dann könnte man auch so ganz einfach paranoid werden, ohne sich dazu extra von Regierungen, Geheimdiensten, Außerirdischen und Terrororganisationen verfolgt fühlen zu müssen: Einfach mal mit dem Nachbarn beschäftigen, das ist völlig ausreichend. Oder damit, wie er sich mit einem selber beschäftigt, wobei sich zuweilen dann schon die Frage stellt, ob manche Nachbarn nicht heimlich doch Außerirdische sind. Aber immerhin, neben den Nervensägen jeder Art gibt es auch noch diejenigen, mit denen man vielleicht nicht gerade eng befreundet sein möchte, für deren Existenz man dann aber doch wieder dankbar ist. Hin und wieder.

Und so sind in diesem Buch eine ganze Reihe von Nachbarsgeschichten  versammelt. Sie handeln von Aggression bis Sex, von gegenseitiger Hilfe und einfallsreichen Untergrundbewegungen (doch, da werden Nachbarn kreativ!), von Wohngemeinschaften, Messies, Schlafwandlern und den unvermeidlichen Blockwarten bis hin zu Gartenterroristen... und von heimlichen Humoristen auch. Hoffentlich ist das Buch also etwas zu lachen für alle Nachbargeplagten. Oder ein Trost. Je nach dem.